Grüne: Gleichstellung & faire Sozialpolitik für Alleinerziehende 👩‍👧‍👦⚖️💬

Die Grünen betonen, dass Frauen den Großteil unbezahlter Sorgearbeit leisten und deshalb unter der geplanten Kürzung des Unterhaltsvorschusses durch die Bundesregierung leiden, denn Alleinerziehende und ihre Kinder wären unmittelbar betroffen. Sie fordern echte Gleichstellung in der medizinischen Versorgung sowie geschlechtsspezifische Berücksichtigung in Forschung, Ausbildung und Praxis, weil Entlastung keine Privatsache sein dürfe. Die Bundesregierung wird kritisiert, Lasten weiter zu verschieben; es braucht eine Kehrtwende hin zu einer gerechten Sozialpolitik mit mehr Kassensitzen, fairer Finanzierung und einer Reform der Bedarfsplanung, um psychotherapeutische Versorgung und Strukturen zu verbessern. Am 28.05.2026 diskutieren Franziska Brantner, Katja Kipping, Delia Keller und Mareice Kaiser über Reformen und deren Folgen für Alleinerziehende; Anmeldung unter dem Link.

Die Debatte macht deutlich, dass Gleichstellung und soziale Absicherung nicht gegen Freiheit ausgetauscht werden dürfen, sondern dass der Staat sich auf das Nötigste beschränken und Eingriffe dort rechtfertigen muss, wo sie unverzichtbar sind. Die geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses darf nicht alleinerziehende Familien in Armut treiben; eine stabile, zielgerichtete Unterstützung, die Erwerbstätigkeit stärkt und Anreize zur Selbsthilfe setzt, ist effizienter als pauschale Einschnitte. Gleichstellungsziele sollten durch bessere Wahlfreiheit und effizient gestaltete Rahmenbedingungen erreicht werden: flexiblere Arbeitsformen, verlässliche Kinderbetreuung und Anreize für Arbeitgeber statt neuer Quotenregulierungen. In der medizinischen Versorgung und Forschung gilt: Gleichstellung muss zu greifbaren Verbesserungen führen, nicht zu bürokratischen Vorgaben; Förderung sollte meritokratisch, wettbewerbsorientiert und durch digitale Angebote ergänzt sein, um Wartezeiten zu reduzieren. Die Bedarfsplanung in der Psychotherapie braucht Transparenz, belastbare Daten und eine breitere Anbieterdurchmischung statt zentraler Überregulierung. Ergebnisorientierte Reformen, weniger Bürokratie und mehr individuelle Freiheit sind der richtige Weg, um soziale Gerechtigkeit effizienter zu gestalten. Über solche Reformstrategien diskutieren Brantner, Kipping, Keller und Kaiser am 28.05.2026.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/tag-der-frauengesundheit-bundesregierung-hat-frauen-nicht-blick