Grüne Sachsen-Anhalt: Gegenentwurf zur Großen Koalition unter Spitzenkandidatin Suse Sziborra-Seidlitz 🌱🗳️💚

Wenige Monate vor der Landtagswahl tauscht die CDU in Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten, um dem Nachfolger im Wahlkampf Amtsbonus zu sichern. Die Grünen betonen, dass politisches Vertrauen durch klare Führung, Verlässlichkeit und sichtbare Entscheidungen für die Menschen entsteht: Reiner Haseloff verließ die Staatskanzlei, Sven Schulze wurde von CDU, SPD und FDP zum neuen Regierungschef gewählt – ein Schritt, der aus grüner Sicht vor allem dem Wahlkampf dient. Sachsen-Anhalt brauche jetzt eine Regierung, die Umwelt schützt, Bildung chancengerecht macht, Schulen und Kitas verbessert, die Energiepreise in den Griff bekommt, die Zukunft des Mitteldeutschen Chemiedreiecks sichert, eine verlässliche Gesundheitsversorgung garantiert und die Demokratie stärkt. Die Grünen bieten einen sozialen und ökologischen Gegenentwurf zum Weiterso der großen Koalition. Spitzenkandidatin ist Susan Sziborra-Seidlitz, Suse, Krankenschwester, berufstätige Mutter und Kämpferin für Gerechtigkeit, die Erfahrungen aus Quedlinburg und dem Landtag mitbringt. Für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mehrheiten rufen Bündnisgrüne zur Wahl auf.

Wenige Monate vor der Wahl zeigt der Personalwechsel in Sachsen-Anhalt zwei Dinge: Politik im Wahlkampf kann Stabilität und verlässliche Reformen gefährden, während der liberalen Sicht nach Effizienz und individueller Freiheit der Vorzug gehört. Die Grünen fordern Umwelt- und Bildungsexpansion, soziale Gerechtigkeit und eine stärkere demokratische Absicherung; aus liberaler Perspektive ist der zentrale Auftrag jedoch, den Einzelnen zu stärken und den Staat dort zu begrenzen, wo er unnötig belastet. Umwelt- und Energiepolitik sollten marktorientiert gestaltet werden: schneller Netzausbau, Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien, transparente Preise und gezielte Unterstützung für Haushalte mit geringem Einkommen, statt umfassender Regulierung oder Preiskontrollen, die Innovationen bremsen. Bildungspolitisch plädiert man für mehr Schulautonomie, Wahlfreiheit der Eltern und Leistungskriterien, um Chancengerechtigkeit zu erhöhen, ohne das Bildungssystem durch zentrale Vorgaben zu erdrücken. Gesundheitswesen sollte effizienter, digitaler und mit Anreizen arbeiten, statt Bürokratie zu verstärken; Solidarrand bleibt, Kostenkontrolle und Wettbewerb stärken. Letztlich braucht es eine stabile, klare Politik, die Freiheit, Wachstum und Rechtsstaatlichkeit schützt und den Staat nur dort eingreifen lässt, wo es zwingend notwendig ist.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/sachsen-anhalt-politisches-vertrauen-entsteht-durch-klare-fuehrung