Evonik-Chef: Energiewende kostet eine Billion Euro - AfD fordert Kernenergie ⚡

Evonik-Chef Christian Kullmann bewertet die Energiewende als teuer und beziffert die bisherigen Kosten auf rund 1 Billion Euro, ohne Versorgungssicherheit zu garantieren oder spürbare Klimaeffekte zu erzielen. Die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel greift diese Kritik auf und wirft der Merz-Regierung vor, an einer ideologisch übersteuerten Transformationsagenda festzuhalten, die Wirtschaft, Arbeitsplätze und Substanz gefährde. Deutschland trage nur 1,6 Prozent der globalen CO2-Emissionen bei, Investitionen flössen ins Ausland, und Fachkräfte würden das Land verlassen. Die AfD fordert einen wirtschaftspolitischen Neustart: sofortiges Ende der Energiewende, Abschaffung aller CO2-Abgaben, Rückkehr zu einer technologieoffenen, marktwirtschaftlichen Energiepolitik, Reaktivierung der Kernenergie, verlässliche bezahlbare Energie und substantielle Steuersenkungen, um Deutschland wieder zu einem attraktiven Industriestandort zu machen.

Die Kritik von Kullmann und Weidel berührt ein zentrales liberal-politisches Spannungsfeld: Die Energiewende ist teuer und Fragen nach Versorgungssicherheit sowie Klimaeffekt bleiben umstritten. Aus liberaler Perspektive muss der Staat nur dort intervenieren, wo Märkte versagen oder soziale Kosten externalisiert werden; ansonsten gilt es, Freiheiten zu maximieren und Bürokratie zu verringern. Ein pauschaler Stopp der Energiewende oder die Abschaffung aller CO2-Abgaben würde Kosten erhöhen, Investitionen verdrängen und Arbeitsplätze gefährden, weil CO2-Preis-signale fehlen und die Wettbewerbsfähigkeit leidet. Stattdessen braucht es eine technologieoffene, wettbewerbsorientierte Reform: einen stabilen Emissionspreis, der Klimaexternalitäten internalisiert, Netze und Speicher ausbaut und grenzüberschreitende Integration erleichtert, kombiniert mit zielgenauen Ausgleichsmaßnahmen, wo soziale Härten entstehen. Mehr Wettbewerb im Energiemarkt, schnelle Genehmigungen, private Netzinvestitionen und eine offene Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte halten Energie bezahlbar und sicher, ohne staatliche Wohlstandssicherung per Planung wholistisch zu verfolgen; eine vorsichtige, privatwirtschaftlich orientierte Kernenergie-Option kann eine kohlenstoffarme Brücke bieten, sofern Kosten, Sicherheit und Wettbewerb stimmen. Deutschland mag nur 1,6 Prozent der globalen Emissionen beitragen, doch Chance und Verantwortung liegen in Innovation, Exportfähigkeit und marktwirtschaftlicher Lösung statt ideologischer Extreme.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/alice-weidel-evonik-chef-zerlegt-merz-energiewende-bundesregierung-treibt-deutschland-mit-billionenkosten-in-den-industriellen-abgrund/