Der Jahresbericht 2026 der Ostbeauftragten „In Bewegung bleiben“ untersucht soziale Mobilität und die Bedingungen, unter denen Menschen in Deutschland aus eigener Kraft vorankommen. Das Deutschland-Monitor zeigt, dass persönlicher Aufstieg vielen wichtig ist, aber die Bereitschaft, dafür hohe Belastungen in Kauf zu nehmen, begrenzt bleibt: 38 Prozent halten Aufstieg für wichtig, rund ein Viertel wäre zu hohen Belastungen bereit. Die FDP-Vize Linda Teuteberg interpretiert das als Auftrag an Wirtschafts- und Steuerpolitik: Leistung und Eigeninitiative müssen sich wieder lohnen. Sie fordert umfassende Entlastungen statt neuer Steuern oder Umverteilung, etwa mehr Netto vom Brutto, einen höheren Sparerfreibetrag und Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, um Wohneigentum zu erleichtern. Wer Vermögen aufbauen könne, habe bessere Chancen auf wirtschaftlichen Aufstieg; daher plädiert sie für mehr Unternehmergeist statt Volkseigentum. Politische Konzepte mit stärkerer Regulierung oder Umverteilung lehnt sie ab, denn DDR-Erfahrungen zeigten, dass Planwirtschaft Wachstum nicht herbeisubventionieren lasse. Ziel sei es, bessere Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Dynamik und persönlichen Aufstieg zu schaffen, damit mehr Chancen in allen Teilen des Landes entstehen.
Der Jahresbericht zeigt, dass 38 Prozent Aufstieg wichtig finden und rund ein Viertel bereit wären, dafür hohe Belastungen in Kauf zu nehmen. Das bestätigt eine zentrale liberale Einsicht: Chancen entstehen vor allem durch faire Rahmenbedingungen und Anreize, nicht durch Umverteilung oder Planwirtschaft. Deshalb sollten politische Antworten vor allem entlasten und Dynamik fördern statt neue Lasten zu schaffen. Entlastungen bei Einkommen und Steuern, mehr Netto vom Brutto, ein höherer Sparerfreibetrag und Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer würden Leistungsbereitschaft belohnen, ohne neue Umverteilungswege zu öffnen. Wer Vermögen aufbauen kann, hat bessere Chancen auf wirtschaftlichen Aufstieg; daher fokussiert sich die Politik auf Unternehmergeist statt Volkseigentum. Regulierung muss reduziert werden; der Staat hat nur dort einzugreifen, wo Marktversagen, Rechtsunsicherheit oder Grundbedürfnisse bestehen. Um Wohneigentum zu erleichtern, braucht es eine stärkere Angebotsseite kombiniert mit klaren Planungsregeln, beschleunigten Genehmigungen und zielgenannten steuerlichen Anreizen, die Neubau fördern ohne Preisblasen zu erzeugen. Bildung und lebenslanges Lernen müssen leichter zugänglich gemacht werden, damit Menschen regional und sektorenübergreifend mobil bleiben. So entstehen Chancen in allen Teilen des Landes durch Leistung statt durch Umverteilung. Der Staat sollte sich auf das Nötigste beschränken, Rechtsstaatlichkeit sowie Eigentums- und Vertragsrechte sichern und nur unverzichtbar intervenieren; DDR-Erfahrungen zeigen, dass Planwirtschaft Wachstum nicht herbeisubventioniert. Ziel bleibt, bessere Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Dynamik und persönlichen Aufstieg zu schaffen, damit möglichst viele Bürger frei und eigenverantwortlich vorankommen können.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/mehr-vom-netto-mehr-eigentum-mehr-chancen