Die CDU schreibt, Mercosur sei ein entscheidender Schritt zur wirtschaftlichen Souveränität Deutschlands: Durch das Abkommen entstünde mit EU und Südamerika ein Binnenmarkt von 750 Millionen Menschen, über 90 Prozent Zollabbau auf EU-Exporte komme den Kernindustrien zugute, und der Zugang zu kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer werde gesichert, was die Zukunftstechnologien stärkt und Abhängigkeiten reduziert. Die Landwirtschaft bleibe geschützt durch Importquoten, Zölle und Schutzklauseln, während hochwertige europäische Erzeugnisse wie Käse, Wein und Schweinefleisch neue Absatzmärkte in Südamerika erhielten. Grünen-Politikern in Brüssel wird Heuchelei vorgeworfen, weil sie das Abkommen blockieren oder verzögern würden; die CDU fordert die EU-Kommission auf, das Abkommen entschlossen umzusetzen, und plant für 2026 ein Aufschwungs- und Wachstumsjahr.
Aus liberaler Perspektive erhöht Freihandel die Effizienz, senkt Preise, stärkt Wettbewerbsdruck und stärkt die Resilienz deutscher Unternehmen durch diversifizierte Lieferketten; Mercosur passt dazu, weil es Marktzugang erweitert und Innovationsanreize setzt. Allerdings sind pauschale Landwirtschaftsschutzmaßnahmen oft ineffizient und belasten Verbraucher, daher plädiert man für zeitlich befristete, zielgerichtete Schutzmaßnahmen, gekoppelt mit produktivitätssteigernden Investitionen und transparenten Standards, um Umwelt- und Sozialaspekte zu sichern. Der Staat sollte sich auf klare, minimale Eingriffe beschränken und nur dort intervenieren, wo es wirklich nötig ist, etwa bei verlässlicher Rechts- und Vertragseinhaltung, statt durch parteipolitische Blockaden wirtschaftliche Chancen zu behindern. Die schnelle, regelbasierte Umsetzung des Abkommens wäre aus liberaler Sicht der bessere Weg zu mehr Freiheit, Wohlstand und wirtschaftlicher Dynamik in Deutschland.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/aussen-und-sicherheitspolitik/mercosur-zukunft-sichern-statt-wohlstand-blockieren/