Der CDU-Ideenwettbewerb würdigt kreative Formate vor Ort und wurde erneut auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart verliehen; über 60 Einreichungen zeigen, wie nah an den Bürgern moderne Parteiarbeit sein kann. Beispiele sind der Pop-up-Store des CDU-Stadtverbands Wesel im Kommunalwahlkampf 2025, der als Anlaufpunkt für Gespräche diente, sowie die Ostereieraktion des Stadtverbands Schkeuditz/Wiedemar, mit der Familien erreicht und politische Information angeboten wurde. Den ersten Platz belegte das CDU-Meinungsmobil im Eifelkreis Bitburg-Prüm, das seit über einem Jahr alle zwei Wochen vor Ort präsent ist und bei Bratwurst und Getränken Bürgergespräche ermöglicht. Die CDU-Ideenbörse fungiert als zentrale Plattform, auf der Konzepte vorgestellt, bewertet und von anderen Verbänden übernommen werden. Die Botschaft lautet, dass gute Parteiarbeit von Kreativität und dem Austausch von Ideen lebt und sich bestehende Konzepte flexibel an lokale Bedingungen anpassen lassen.
Die CDU-Ideenbörse zeigt, wie politische Arbeit pragmatisch nahe an den Bürgern funktionieren kann. Aus liberaler Sicht ist das ein effizienter Weg, Ressourcen dort zu bündeln, wo sie im Alltag wirken, und Bürgerfreiheiten zu stärken, indem man Bürgernähe als Weg zur besseren Politik versteht statt als paternalistische Kontrolle. Die Beispiele – Pop-up-Store, Ostereieraktion, Meinungsmobil – demonstrieren, wie Ideen lokal getestet werden, Feedback in Echtzeit entsteht und Konzepte flexibel adaptiert werden können. Eine zentrale Plattform zum Vorstellen, Bewerten und Übernehmen von Ideen fördert den Wettbewerb der Ideen, vermeidet Bürokratismus und ermöglicht schnelle Lernprozesse, was der effizienten Allokation politischer Energie dient. Allerdings muss Teilhabe inklusiv bleiben: Formate sollten niemanden ausschließen, Transparenz in Zielen und Finanzierung wahren und sicherstellen, dass politische Information korrekt und fair vermittelt wird. Die Gefahr von Populismus oder einseitiger Mobilisierung bleibt bestehen; daher gehört dazu, dass solche Formate offen zugänglich sind und ähnliche Bewegungen auch andere Parteien nutzen können, damit der demokratische Wettbewerb nicht verzerrt wird. Prinzipiell passt subsidiäre, marktwirtschaftlich inspirierte Herangehensweise in der Politik besser zu liberalem Denken: Entscheidungen dort treffen, wo der Bedarf entsteht, mit geringen Eingriffen des Staates, die auf das Notwendige beschränkt sind. Insgesamt bieten örtliche, kreative Bürgerforen Potenzial, Politik effizienter und freier zu machen – vorausgesetzt, sie bleiben offen, überprüfbar und inklusiv.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/cdu-deutschlands/cdu-ideenwettbewerb-von-meinungsmobil-bis-bratwurst/