Liberale Rentenagenda: Kapitaldeckung, klare Anreize, generationengerechte Finanzierung 💶📈🇩🇪

Die FDP kritisiert die vom Bundeskabinett beschlossene Aktivrente als widersprüchlich: Statt einer umfassenden Reform des Rentensystems torkelt die Regierung von einer unausgereiften Idee zur nächsten. Zwar soll der Anreiz erhöht werden, im Alter länger zu arbeiten, doch gleichzeitig fördert die Rente mit 63 den frühzeitigen Ruhestand und entzieht dem Arbeitsmarkt Fachkräfte, weshalb die Anreize nicht stimmig seien. Die Forderung lautet nach einer kohärenten Rentenpolitik mit generationengerechter Finanzierung, wobei die Aktienrente als unverzichtbar gilt, weil eine kapitalgedeckte Säule dem demografischen Wandel besser begegnen könne.

Aus liberaler Perspektive muss Rentenpolitik klare, verlässliche Anreize setzen und individuelle Freiheit stärken. Eine kapitalgedeckte Säule kann langfristig Stabilität schaffen, die künftige Belastung junger Generationen senken und privaten Vorsorgemöglichkeiten sowie Wettbewerb am Finanzmarkt fördern. Dabei braucht es transparente Regeln, Risikomanagement und faire Rahmenbedingungen, damit auch Geringverdiener geschützt bleiben. Frühpensionen sollten nicht durch widersprüchliche Transfersysteme gestützt werden; stattdessen gilt es, private und betriebliche Vorsorge durch einfache, steuerliche Anreize attraktiver zu machen. Der Staat sollte sich auf das Notwendige beschränken, Fehlanreize abbauen und Reformen schrittweise und nachvollziehbar umsetzen. Ziel ist eine generationengerechte Finanzierung, die den Bürgern maximale Freiheit bei ihrer Vorsorge lässt und den Arbeitsmarkt stärkt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/pressemitteilung/duerr-rentenpolitik-der-bundesregierung-setzt-widerspruechliche-anreize