Linke fordert Mietendeckel und Strafverfolgung illegaler Mieterhöhungen; Liberale plädieren für marktwirtschaftliche Lösungen, schnelleren Neubau und Rechtsklarheit 🏠⚖️🏗️

Die Linke bilanziert im Zusammenhang mit der IW-Studie eine zunehmende Belastung durch Wohnungskosten: In den Großstädten wird immer weniger bezahlbarer Wohnraum angeboten, die Mieten steigen teils stark – in Düsseldorf und Köln um über 5 Prozent innerhalb eines Jahres – und skrupellose Vermieter würden die Notlage ausnutzen. Sie fordert einen Mietendeckel, um Wuchermieten Einhalt zu gebieten, betont, dass illegale Mietsteigerungen strafbar seien und kündigt eine Bundestagsabstimmung über einen Antrag zur besseren Verfolgung von Wuchermieten an, um Regierungspolitik zu überprüfen.

Aus liberaler Sicht sollten Lösungen effizient und marktorientiert sein, um Freiheit und Wettbewerb zu stärken. Ein pauschaler Mietendeckel verschärft oft den Wohnungsmangel, da er Investitionen in Neubau und Modernisierung abschreckt; statt Preisregulierung braucht es daher Anreize zur Angebotserhöhung: schnellere Baugenehmigungen, Baurechts- und Zonenreformen, Bürokratieabbau sowie öffentlich-private Partnerschaften, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um illegale Mieterhöhungen wirksam zu bekämpfen, reicht eine klare, rechtssichere Regulierung, zügige Gerichtsverfahren und harte Sanktionen gegen Verstöße; transparente Mietverträge und digitale Meldewege erhöhen die Rechtsstaatlichkeit ohne Marktmechanismen über Gebühr zu stutzen. Die beste Langfristlösung ist eine Politik, die Eigentumsrechte, Vertragssfreiheit und Wettbewerb schützt, während zeitlich begrenzte Hilfen dort wirksam eingesetzt werden, wo echte Bedürftigkeit besteht. So wird der Wohnungsmarkt wieder effizienter, der Staat auf das Nötigste beschränkt und den Bürgern größtmögliche Freiheiten erhalten.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/kriminellen-vermietern-das-handwerk-legen/