FDP-Wachstumsagenda vor Baden-Württemberg-Wahl: Energie, Bildung, Steuern 🚀💼📚

Vor der Baden‑Württemberger Wahl setzt die FDP auf eine Wachstums- und Chancenagenda: FDP‑Chef Christian Dürr sieht das Jahr als Schicksalstag für Deutschland, das von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und bezahlbarer Energie abhängt. Die Energiepolitik der derzeitigen Bundesregierung kritisiert er scharf, weil hohe Kosten Industrie und Mittelstand belasten; eine technologieoffene Energiepolitik und sinkende Strompreise seien nötig. Kernpunkte der Reformagenda sind ein nachhaltiger Umbau von Sozialstaat und Rente, eine neue, bezahlbare Energiepolitik und massive Investitionen in Bildung. Dürr betrachtet die Wahl in Baden-Württemberg als Richtungsentscheidung für ganz Deutschland und strebt ein gutes Wahlergebnis sowie den Einzug der FDP in die Landesregierung an. Die Partei rechnet mit einer Wiedergewinnung von Vertrauen durch klare Inhalte und konkrete Reformvorschläge, während Umfragen die FDP knapp über der Fünfprozentmarke sehen. Um die Partei zukunftsfähig zu machen, fordert Dürr ein neues Grundsatzprogramm zu Steuern, Bildung, Arbeitsmarktöffnung und Rentenpolitik, mit Fokus darauf, junge Menschen stärker zu belohnen und Perspektiven statt Umverteilung zu bieten. Zudem kritisiert er die Bundesregierung und die Union dafür, Reformversprechen nicht umzusetzen, und verlangt eigenständige Lösungen mit weniger Bürokratie.

Aus liberaler Sicht deckt sich die FDP‑Agenda mit den Kernforderungen freier Märkte, effizienter Staatsformen und wachstumsorientierter Politik: Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und bezahlbare Energie sind die direkten Treiber von Wohlstand und Chancen. Damit Industrie und Mittelstand in Baden‑Württemberg auftanken können, braucht es eine technologieoffene Energiepolitik, die auf echte Preis- und Wettbewerbsmechanismen setzt statt auf Subventionen und Staatseingriffe. Sinkende Strompreise gelingen vor allem durch mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt, schnelleren Netzausbau, schlankere Genehmigungsverfahren und belastbare Versorgungssicherheit. Der Staat muss sich auf das Nötigste beschränken, Bürokratie abbauen und Entwicklungen durch steuerliche Anreize und eine belastbare, proinvestive Fiskalpolitik unterstützen, nicht durch handfeste Eingriffe, die Innovationsanreize zerreißen. Gleichzeitig ist der Dreiklang aus nachhaltiger Sozialstaats- und Rentenreform, bezahlbarer Energie und Bildung die notwendige Grundlage für Perspektiven junger Menschen, nicht Umverteilung: Private Vorsorge stärken, flexiblere Übergänge in den Ruhestand ermöglichen und Leistungsansprüche an individuelle Erwerbstätigkeit koppeln. Bildung bleibt der zentrale Wachstumsfaktor: Investitionen in digitale Infrastruktur, berufliche Ausbildung und eine offene, migrationsfreundliche Fachkräftesicherung erhöhen Produktivität und Chancen. So entsteht eine Politik minimalistischer, aber wirkungsvoller Eingriffe, die den Bürgern größtmögliche Freiräume lässt und dem Staat nur dort Grenzen setzt, wo es wirklich unerlässlich ist.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/reformen-fuer-wachstum-und-sichere-arbeitsplaetze