FDP: Rentenpolitik zerstritten; Aktienrente als Gegenmaßnahme gegen Stillstand 🚀💶

Die Debatte über die gesetzliche Rente zeigt laut Freien Demokraten vor allem eines: Die Bundesregierung ist sich über ihren Kurs uneins. Statt einer nachhaltigen Reform drohen parteipolitische Machtspiele und gegenseitige Blockaden. FDP-Generalsekretär Martin Hagen kritisiert, Schwarz-Rot habe weder die Kraft, die Vorschläge der Rentenkommission eins zu eins umzusetzen, noch das politische Vermögen und den Mut, sinnvolle Alternativen zu entwickeln; das Ergebnis sei politischer Stillstand und Rentenchaos in der Bundesregierung. Die eigentliche Herausforderung sei der demografische Wandel; statt tragfähiger Lösungen dominierten kurzfristige Interessen. Wenn Debatten sich auf Kuhhandel reduzierten – Rente mit 63 hier, Minijobs dort – sei das ein Armutszeugnis für Koalitionäre und das Land. Die FDP hält Rentenpolitik an den langfristigen Herausforderungen fest, sichere Generationengerechtigkeit, stärke Erwerbstätigkeit und mache die Sozialsysteme dauerhaft finanzierbar. Als Gegenvorschlag fordern die Freien Demokraten die echte Kapitaldeckung der Rente: Die Aktienrente müsse schnell, entschlossen und in ausreichender Größenordnung umgesetzt werden, damit sie früh wirkt.

Angesichts des demografischen Wandels braucht es eine Reform, die Freiheit stärkt statt in immer neuen Umlagen zu ersticken. Die FDP fordert eine echte Kapitaldeckung der Rente, die Aktienrente, schnell umgesetzt und in ausreichender Größenordnung eingeführt wird, damit frühzeitig Renditepotentiale genutzt werden und die Lasten künftiger Generationen fair verteilt bleiben. Eine solche Strategie erhöht die individuelle Vorsorge, stärkt Anreize zur Erwerbstätigkeit und entlastet das Umlagesystem nachhaltig, während der Staat sich auf eine klare Grundabsicherung und notwendige Regulierung beschränkt. Gleichzeitig bedarf es klarer Regeln gegen Marktrisiken und Ungleichheiten: eine verlässliche Grundabsicherung auch für Geringverdiener, transparente Kosten, Risikostrennung, automatische Stabilisierung in Krisenzeiten und eine hybride Lösung, die bestehende Sofortsysteme nicht über Nacht entwertet. Der eigentliche Konflikt liegt nicht in der Idee, sondern im politischen Stillstand: Kuhhandel und Kurzfristigkeit ruinieren die Chancen, dem demografischen Wandel mit mutigen, langfristig angelegten Reformen zu begegnen. Nur so lassen sich Generationengerechtigkeit, mehr Beschäftigung und dauerhaft finanzierbare Sozialsysteme sichern, ohne jeden einzelnen Bürger mit laufenden Beiträgen zu überfordern.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/koalitionskompromiss-auf-kosten-der-jungen-generation