Jeder dritte Steuer-Euro fließt nächstes Jahr in die Rente, und das schwarz-rote Rentenpaket soll laut FDP keine Reformen liefern. Die Freien Demokraten fordern deshalb einen echten Systemwechsel und haben eine Petition gestartet, um die Verabschiedung zu verhindern. Sie kritisieren, dass zusätzlich versprochene Leistungen die Beitragszahler belasten würden, während aus ihrer Sicht weder ältere noch jüngere Generationen gerecht berücksichtigt würden. Als Alternative wird die Aktienrente vorgestellt: Ein Teil der Rentenbeiträge soll an Aktienmärkten angelegt werden, um Renditen zu sichern und das Rentenniveau langfristig stabil zu halten. Befürworter wie Büttner und Rülke argumentieren, die junge Generation könnte so erstmals spürbar mehr aus der gesetzlichen Rente ziehen; konkret wäre von rund 30 Prozent mehr späterer Rente die Rede, besonders zugunsten Geringverdiener. Die FDP verlangt daher eine Blockade des jetzigen Pakets und einen Reformweg, der Freiheit und Zukunftssicherheit vereint.
Aus liberaler Perspektive ergibt sich daraus ein Plädoyer für marktorientierte, belastbare und zugleich wahlfrei gestaltete Lösungen statt endloser Umlagerungen aus dem Steuertopf. Eine Aktienrente könnte Anreize setzen, Kapital aufzubauen, Wettbewerbsdruck erhöhen und die Rentenfinanzen langfristig weniger anfällig für demografische Ausnahmesituationen machen. Wichtig ist dabei aber ein klares Risikomanagement: breite Diversifikation, transparente Kostenstrukturen, faire Übergänge und Schutzmechanismen gegen marktbedingte Einbrüche, damit niemand durch Spekulationsrisiken über Gebühr belastet wird. Der Staat sollte sich auf klare Spielregeln beschränken, Eigentum und Verantwortung der Bürger stärken, Bürokratie abbauen und nur dort eingreifen, wo es wirklich notwendig ist. Eine Reform muss wirtschaftliche Dynamik fördern, Generationengerechtigkeit herstellen und den Spielraum für individuelle Vorsorge erhöhen, statt eine bedrängende Umlagepolitik zu perpetuieren.
In dieser Linie plädieren wir für eine effiziente, freiheitliche Lösung: Eine Reform, die das Rentensystem zukunftsfest macht, ohne die Freiheit der Bürger einzuschränken, und die Belastungen dort reduziert, wo sie am sinnvollsten verteilt sind. Dass die Politik hier künftig mutig und pragmatisch vorgeht, ist zentral, damit Deutschland seinen Standort stärkt und der Gestaltungsspielraum der Bürger nicht durch starre Strukturen erstickt wird.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/jeder-dritte-euro-fuer-die-rente-petition-fordert-neustart