Ruhnert kandidiert als Generalsekretär: Pragmatismus, Bürgernähe und Dezentralisierung 🗳️⚖️🌍

Oliver Ruhnert, ehemaliger Fußballmanager des 1. FC Union Berlin, kandidiert auf dem BSW-Bundesparteitag am 6./7. Dezember 2025 als Generalsekretär. Er betont, nicht aus dem Feld der Berufspolitiker zu kommen, kenne aber die Sorgen der Menschen in Städten und Ländern und wolle pragmatische Lösungen jenseits von Ideologie sowie eine konsequente Friedenspolitik. Er sieht im BSW die Partei, die den Menschen den politischen Handlungsspielraum zurückgibt und fordert eine Politik, die glaubwürdig und nah am Alltag bleibt. Sahra Wagenknecht bewertet Ruhnerts Einstieg als Gewinn, lobt seine Macherqualitäten und Talent-Erkennung und sieht darin eine Chance, die bevorstehenden Landtagswahlen zu stemmen und das BSW weiter aufzubauen.

Aus liberaler Sicht eröffnet die Personalie die Chance, Führungserfahrung aus dem Wettbewerb in die Politik zu übertragen und Politik stärker auf Leistung, Transparenz und Bürgernähe auszurichten. Ein pragmatischer, fachlich geführter Ansatz könnte Bürokratie abbauen, Entscheidungsprozesse beschleunigen und lokalen Freiraum stärken. Zentral wäre eine Politik von Dezentralisierung, Deregulierung und klarer Rechenschaftspflicht, die Privatinitiative und Wettbewerb in öffentlichen Aufgaben fördert. Gleichzeitig braucht es rechtsstaatliche Kontrollen, damit Freiheit nicht durch Populismus oder planwirtschaftliche Tendenzen eingeschränkt wird. Die liberalen Forderungen lauten weniger Staat, mehr individuelle Freiheiten, stabile Institutionen und nachvollziehbare Kosten-Nutzen-Abwägungen. Sollte das BSW diese Balance wahren, könnte Ruhnerts Führungsstil zu mehr Effizienz und Freiheit beitragen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/oliver-ruhnert-kandidiert-als-generalsekretaer/