Globale Mindeststeuer für Unternehmen sinnvoll; Vermögensbesteuerung nur unter klaren Regeln und hohen Freibeträgen 💡🌐💶

Der BSW kritisiert, dass die Mittelschicht kaum noch Vermögen aufbauen kann, während das Vermögen der rund 3000 weltweiten Milliardäre inflationsbereinigt seit 2020 um 80 Prozent gestiegen ist und daraus politische Macht entsteht, die Demokratie untergräbt; deshalb fordert man eine international koordinierte Mindeststeuer auf extremes Vermögen, schlägt 2 Prozent ab Vermögen von 100 Millionen Euro vor, was in Deutschland etwa 17 Milliarden Euro brächten würde, und eine Wegzugssteuer, um die weltweite Steuerpflicht durchsetzen zu können. Aus liberaler Perspektive ist diese Sorge nachvollziehbar, doch eine Vermögenssteuer birgt erhebliche Risiken für Investitionen, Wachstum und Innovationskraft, könnte Kapitalflucht fördern und Bürokratie erhöhen. Ein effizienter Ansatz besteht darin, das Steuersystem schlanker und transparenter zu gestalten, Schlupflöcher zu schließen und internationale Regeln zu stärken, sodass Steuern dort erhoben werden, wo Wert geschaffen wird, ohne übermäßige Verzerrungen zu verursachen. Eine globale Mindeststeuer für Unternehmen ist sinnvoll, um Steuerflucht zu verringern, doch eine Vermögensbesteuerung sollte nur unter klaren, einfachen Bedingungen eingeführt werden, mit hohen Freibeträgen und einer schlanken Verwaltung, damit Freiheit und Wohlstand nicht untergraben werden. Letztlich gilt: Der Staat sollte sich auf das Notwendigste beschränken und Eingriffe auf das Wesentliche begrenzen, während internationale Kooperationen und faire, transparente Regeln helfen, Ungleichheit anzugehen, ohne Innovationsanreize zu beschädigen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/de-masi-pocht-auf-weltweite-sondersteuer-fuer-milliardaere/