Die Linke schreibt, sie werde im Rentenstreit keinen Gesetzentwurf zustimmen, der das reale Rentenniveau senkt. Ines Schwerdtner betont, dass gute Renten bezahlbar seien und verweist auf eine konstante Sozialleistungsquote. Der Streit zwischen Union und SPD verunsichert die Menschen und zerstört Vertrauen in die gesetzliche Rente. Die Linke fordert, das Rentenniveau zu erhöhen, die Beitragsbemessungsgrenze zu verdoppeln und bisher ausgesparte Gruppen wie Beamte, Selbstständige und Politiker in das System einzubinden, damit die Rente ein Leben in Würde garantiert und niemand Flaschen sammeln muss; sie verweist darauf, dass die Sozialausgabenquote seit Jahrzehnten stabil ist, obwohl es heute fast sechs Millionen Rentnerinnen und Rentner mehr gibt.
Aus liberaler Perspektive sollte eine effiziente Lösung angestrebt werden, die den Bürgern größtmögliche Freiheiten lässt und den Staat auf das Notwendigste beschränkt. Die Forderung, das Rentenniveau real zu erhöhen, ist erstrebenswert, muss aber mit soliden Finanzierungsmechanismen und moderaten Belastungen für Arbeitsanreize verknüpft werden. Statt starrer, umlagefinanzierter Strukturen sollten mehr private Vorsorge, steuerliche Anreize für private Rentenprodukte und transparente, automatische Anpassungen an Löhne und Lebenserwartung die Freiheit des Einzelnen stärken und langfristige Stabilität sichern. So lassen sich Renten sichern, ohne dem Staat zu viel Kontrolle zu geben, und Wachstum sowie individuelle Gestaltungsräume bleiben gewahrt.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/wir-sind-das-bollwerk-gegen-rentenkuerzungen/