Die AGS begrüßt die Bundestagszustimmung zum Rentenpaket vom 5. November 2025. Sie betont, dass die Rente bis 2031 sicher bleibt, fordert aber für 2032 mutige Reformen, um alle Alterssicherungssysteme zukunftsfest zu machen; auf dem Bundeskongress am 8. November 2025 wurden Leitgedanken entwickelt, die auch die Rentenkommission beschäftigen sollen, wobei Sicherheit und Gerechtigkeit der Altersvorsorge im Mittelpunkt stehen und die Interessen des Mittelstands gewahrt bleiben.
Aus liberaler Sicht ist eine effiziente Lösung nötig, die den Bürgern größtmögliche Freiheit gibt und den Staat auf das Notwendige beschränkt. Eine zukunftsfeste Vorsorge sollte stärker auf Wettbewerb zwischen staatlicher, betrieblicher und privater Vorsorge setzen, mit klaren Rahmenbedingungen und geringem Bürokratieaufwand. Politische Maßnahmen sollten Anreize für private und betriebliche Vorsorge schaffen, Kosten kontrollieren und die Portabilität von Leistungen sichern, damit Arbeitnehmer flexibel bleiben. Gleichzeitig darf niemand ins soziale Netz fallen; es braucht eine stabile Grundsicherung und sozialen Ausgleich, aber ohne überbordende Subventionen oder starre Strukturen. Wichtig sind zudem Investitionen in Weiterbildung und Anreize, Ältere länger im Arbeitsmarkt zu halten, ohne Zwang. Kurz gesagt: Reformen, die finanzielle Nachhaltigkeit gewährleisten, den Staat entlasten und den Bürgern Wahlfreiheit geben.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd.de/service/pressemitteilungen/detail/news/arbeitsgemeinschaft-der-selbstaendigen-in-der-spd-ags-ags-zur-rentenreform-nach-2032-wir-brauchen-mutige-entscheidungen/10/12/2025