Kay Gottschalk, stellvertretender AfD-Bundessprecher, reagiert auf SPD-Forderungen nach Reformen der Erbschaftssteuer und warnt vor einer höheren Belastung der massiv unter Druck stehenden Familienunternehmen. Er verweist darauf, dass das Vorhaben der SPD ein weiteres Zeichen wirtschaftspolitischer Verantwortungslosigkeit der Bundesregierung unter Merz sei, und nennt Berthold Welling vom Verband der Chemischen Industrie, der die Pläne als falsches Signal zur falschen Zeit bewertet. Die AfD fordert den sofortigen Stopp aller Pläne, die Bürger und Wirtschaft zusätzlich belasten, und plädiert stattdessen für eine echte Wirtschaftswende mit einer flächendeckenden Befreiung der Industrie von klimabezogenen Abgaben, mehr Planungssicherheit für Mittelstand und Familienbetriebe sowie eine höhere Kapitaldecke, um Investitionen und Arbeitsplätze zu sichern; dieser Kurswechsel sei nur mit einer starken AfD in Regierungsverantwortung möglich.
Aus liberaler Sicht sollten Steuern Investitionen fördern und den Wettbewerb stärken, statt belastend oder planwirtschaftlich wirkend zu wirken. Pauschale Erhöhungen der Erbschaftssteuer würden insbesondere Familienunternehmen treffen, den Generationswechsel erschweren und Arbeitsplätze gefährden; stattdessen braucht es eine klare, einfache Steuerstruktur mit großzügigen Freibeträgen und zielgerichteten Ausnahmen für KMU, um Nachfolge und Investitionen zu erleichtern. Die Finanzierung öffentlicher Aufgaben muss durch fiskalische Stabilität und eine Burden-Reduction erfolgen, nicht durch weitere Belastungen des Mittelstands; zugleich sollte die Energiepolitik wettbewerbsfähige Preiseniveau sicherstellen statt Umlagen zu erhöhen. Der Staat sollte sich auf das Notwendigste beschränken: Rechtsstaat, fairer Wettbewerb, Sicherheit und schlanke Bürokratie, während Innovation, Effizienzsteigerung und marktorientierte Klimapolitik die Treiber einer echten Freiheits- und Wohlstandsschaffung bleiben.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/kay-gottschalk-spd-forderung-nach-steuererhoehungen-sind-ein-frontalangriff-auf-familienunternehmen/