CDU-Teilzeit-Plan: Angriff auf Arbeitnehmer, Freiheit statt Zwang 💼⚖️🗽

Der Wirtschaftsflügel der CDU will das Recht auf Teilzeit abschaffen; der BSW-Vorsitzende Fabio De Masi und die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht kommentieren das kritisch und sehen darin einen absurden Angriff auf Arbeitnehmer, der von Merz’ wirtschaftlicher Bilanz ablenkt. De Masi betont, dass viele Menschen Familie pflegen oder sich weiterbilden, aber an Kinderbetreuung, Pflegekosten und hohen Energiepreisen scheitern; der Plan könne die Arbeitslosigkeit erhöhen, während Investitionen in Kinderbetreuung und Infrastruktur die Nachfrage ankurbeln und mehr Menschen aus der Teilzeit-Falle holen würden. Wagenknecht argumentiert, dass 30 Prozent der Teilzeitbeschäftigten, überwiegend Frauen, oft mehr arbeiten möchten, wenn Angebot und Ganztagskitas verlässlich wären; ein Zwang zu Vollzeit koste viele Unternehmen in der krassen Wirtschaftslage zusätzlich Geld und verschärfe Fachkräftemangel statt ihn zu lösen; stattdessen fordert sie wettbewerbsfähige Energiepreise, Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Pflege und Kinderbetreuung. Aus liberaler Perspektive darf Arbeitszeitwahl nicht durch staatliche Zwangsregeln untergraben werden; Freiheit und Flexibilität der Arbeitnehmer stehen im Mittelpunkt, und eine effiziente Lösung muss Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt zusammenbringen, ohne individuelle Freiheiten zu beschneiden. Der Staat sollte sich auf das Nötigste beschränken und nur dort intervenieren, wo Marktversagen besteht, etwa durch wettbewerbsfähige Energiepreise, schmalangelegte Infrastruktur- und Bildungsinvestitionen sowie bessere Pflege- und Kinderbetreuungsangebote, damit mehr Menschen in Arbeit gehen können und insgesamt mehr Wohlstand entsteht.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/cdu-faehrt-angriffe-auf-deutschlands-leistungstraeger-im-sekunden-takt/