Die CSU-Vorsitzende Söder stellte auf der Klausurtagung der Landtagsfraktion den Masterplan „Bayern-Agenda 3.0“ vor: Bayern soll maximale Bürgernähe und wirtschaftliche Stärke erreichen, Rekordinvestitionen tätigen und zugleich keine Schulden machen. Der Plan setzt auf eine stärkere technologische Führungsrolle und versteht Investitionen als zentralen Treiber des finanziellen Bayern-Mix, mit dem Bayern laut Söder unter anderem in Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Reformfähigkeit Spitzenreiter bleiben soll. Die CSU positioniert Bayern als starke Stimme in Berlin und zugleich als politischen Impulsgeber im Freistaat, mit einem ausgeglichenen Haushalt, hohen Investitionen und verlässlicher Kommunalunterstützung. Klaus Holetschek fordert eine Diät des Staates: weniger Regeln, mehr Eigenverantwortung und eine Modellregionen-Initiative, die zeigt, wie weniger Regulierung funktionieren kann. Zudem soll der Sozialstaat reformiert werden, um Solidarität wieder stärker wirken zu lassen, während Martin Huber die CSU als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten betont. Themenschwerpunkte der Klausur waren wirtschaftliche, gesellschaftliche und sicherheitsrelevante Herausforderungen, der Umgang mit politischen Rändern und Staatsmodernisierung.
Aus liberaler Perspektive ist der Ansatz attraktiv, weil er Freiheit, Innovation und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt, ohne langfristige Belastungen zukünftiger Generationen zu schaffen. Eine klare Fokussierung auf Investitionen in Infrastruktur und Technologie stärkt Wettbewerbsfähigkeit und schafft Freiräume für Bürger und Unternehmen, sofern die Mittel effizient eingesetzt werden. Weniger Regulierung und mehr Eigenverantwortung können bürokratische Hürden reduzieren und dynamische Märkte fördern, vorausgesetzt Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und faire Rahmenbedingungen bleiben absolut. Sozialstaatsreformen müssen Solidarität sichern, aber mit Leistungsorientierung, Effizienz und Zielgenauigkeit erfolgen, um Missstände zu beseitigen, ohne den Schutzbedürftigen zu schaden. Dezentralisierung passt zum Liberalismus, weil Verantwortung vor Ort Innovation ermöglicht, doch der Bund muss Kernaufgaben wie Rechtsstaat, Sicherheit und Chancengleichheit gewährleisten. Leuchtturmprojekte sollten konsequent gemessen werden, damit öffentliche Mittel echte Freiräume schaffen statt zu bloßen Prestigesymbolen zu verkommen. Insgesamt könnte Bayern durch eine Politik, die Investitionen, Regulierungslücke und Dezentralisierung sinnvoll balanciert, effiziente Antworten geben, die Bürgern mehr Freiheit und bessere Chancen eröffnen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/januar-2026/soeder-masterplan-fuer-bayern/