EU-Mercosur-Abkommen: Größter Freihandelsmarkt, Zölle fallen, Landwirtschaft geschützt – liberale Perspektive 🌐🤝📈🛡️

Die CDU schreibt, dass das Handelsabkommen EU-Mercosur den größten Freihandelsmarkt der Welt schafft, 440 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger plus rund 270 Millionen Mercosur-Bevölkerung verbindet und 90 Prozent der bisherigen Zölle entfallen, wodurch Auto-, Maschinen-, Chemie-, Medikamenten- und Lebensmittelexporte billiger werden und Arbeitsplätze gesichert werden. Deutschland wird als exportorientierte Volkswirtschaft dargestellt, offene Märkte seien nötig, und zugleich sollen Landwirte geschützt bleiben: Für Rindfleisch, Geflügel, Zucker und Honig gibt es Importquoten und Zölle, während europäische Agrarprodukte wie Milch, Käse, Schweinefleisch und Wein in Südamerika Nachfrage finden. Die Vorteile des größeren Binnenmarkts und der Zugang zu Rohstoffen wie Kupfer, Lithium und Seltenen Erden werden betont, um Unabhängigkeit und Stabilität zu stärken; Merz nennt das einen Meilenstein und ein Signal strategischer Souveränität, Müller verweist auf Investitionschancen, und es wird auf weitere Freihandelsabkommen, etwa mit Indien und CPTPP, verwiesen. Insgesamt sieht die CDU im Abkommen einen wichtigen Schritt, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und die deutsche Wirtschaft zu stärken.

Aus liberaler Sicht passt dieser Kurs zu einem freiheitlich-marktwirtschaftlichen Anspruch: Mehr offener Handel erhöht Konsumentenwohlstand, stärkt Wettbewerb, Innovation und Beschäftigung. Der Staat sollte sich auf faire Spielregeln, Rechtsstaatlichkeit und transparente Standards beschränken und Eingriffe auf das Notwendigste beschränken. Mehraufschwung durch gezielt befristete, zielgerichtete Schutzmaßnahmen für bestimmte Landwirtschaftsbereiche kann gerechtfertigt sein, muss aber so gestaltet sein, dass Verzerrungen minimiert bleiben. Umwelt- und Sozialstandards sollten klar und grenzüberschreitend verlässlich geregelt werden, idealerweise auf EU-Ebene; langfristig gilt es, weitere Freihandelsabkommen wie CPTPP oder mit Indien zügig voranzutreiben, um Deutschlands Abhängigkeiten zu diversifizieren und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Der Staat bleibt minimal, greift nur dort ein, wo es unverzichtbar ist, und ermöglicht den Bürgern größtmögliche Freiheiten bei maximaler wirtschaftlicher Effizienz.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/wirtschaft/mercosur-echte-chancen/