Liberale Linie: Freier Handel, regelbasierte Gegenmaßnahmen statt Zöllen, Abschreckung und effiziente Ukraine-Hilfe 🏛️🌐🛡️🇺🇦

Die FDP-Berichte berichten davon, dass Donald Trump beim Davos-Treffen erneut Grönland zum Kauf durch die USA ins Feld führt und Europa daher deutlich Gegenhalt zeigen müsse; Marie-Agnes Strack-Zimmermann bezeichnet die Forderung als Teil einer aggressiven Politik und fordert, Zölle oder andere koordinierte Gegenmaßnahmen zu prüfen, falls Trump weiter Druck ausübt. Die EU solle friedlich klarmachen, dass Handelspolitik auf Regeln beruht und dass Zölle am Ende die Konsumenten belasten; Strack-Zimmermann spricht von einer Handels-Bazooka als mögliches Mittel, falls es zu wirtschaftlicher Nötigung kommt, während Merz für einen entschlosseneren, aber bisher stillen EU-Auftritt kritisiert wird. Es geht auch um Grönlands Status, der laut ihr unabhängig bleiben werde und zu Dänemark gehöre, sowie um die Ukraine-Unterstützung: Europa habe neue Mittel bereitgestellt und werde alles tun, um die Ukraine zu unterstützen, während man nicht zulassen dürfe, sich erpressen zu lassen.

Aus liberaler Perspektive sollte eine effiziente Lösung angestrebt werden, die den Bürgern größtmögliche Freiheiten lässt. Zölle und protektionistische Maßnahmen belasten Verbraucher, verzerren Preise und schmälern langfristig Wohlstand; stattdessen sollten Europa und die EU auf regelbasierte Handelsordnungen, transparente Beschränkungen und multilaterale Lösungen setzen, idealerweise über WTO-Verfahren und koordiniert eingesetzte, zielgerichtete Gegenmaßnahmen. Eine Handelseskalation würde wahrscheinlich zu Unsicherheit, höheren Kosten und schleichender Inflation führen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen. Sicherheitspolitik lässt sich besser durch klare Abschreckung, sensible Verteidigungsinvestitionen und eine verlässliche Strategie zur europäischen Souveränität gestalten, statt durch kurzlebige protektionistische Rituale. Beim Ukraine-Hilfe-Fonds sollten Mittel effizient, nachvollziehbar und rechtsstaatlich verankert eingesetzt werden, damit Ressourcen dort wirken, wo sie den größten Nutzen bringen. Insgesamt plädiert die liberale Perspektive dafür, den Staat auf das Notwendige zu beschränken, offene Märkte, Wettbewerb und Innovation zu stärken und Konflikte kurzfristig nur durch rechtlich belastbare, minimal invasive Instrumente zu lösen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/es-wird-zeit-dagegen-zu-halten