Linke gegen Wehrpflicht; Gleichberechtigung ohne Zwang – Lohnlücke und Sorgearbeit im Fokus ⚖️💼👩‍👧‍👦

Die Linke lehnt Zwangsdienst ab: Gleichberechtigung bedeute, weder Frauen noch Männer zum Dienst an der Waffe zu zwingen. Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Linken, sagt, im Bundestag gebe es dafür keine Zustimmung. Die Frauen-Union sollte stattdessen echte Benachteiligungen von Frauen bekämpfen, etwa die Lohnlücke und die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit; die Debatte um Wehrpflicht sei Ablenkung, denn die Heim-und-Herd-Union bleibt in Sachen Gleichberechtigung tatsächlich blank.

Zwang ist kein liberaler Weg zur Freiheit, und die Debatte um Wehrpflicht lenkt von echten Handlungsfeldern ab. Statt Zwang brauchen wir Freiwilligkeit und effiziente Strukturen: eine professionell ausgestattete Verteidigung, die nicht jeden Bürger beansprucht, und zugleich weniger staatliche Eingriffe in das Alltagsleben. Um Gleichberechtigung ernst zu machen, müssen reale Benachteiligungen beseitigt werden, vor allem die Lohnlücke und die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit. Das lässt sich liberaler, effizienter und mit weniger Bürokratie erreichen durch mehr Lohntransparenz, flexiblere Arbeitsformen, besseren Zugang zu Bildung und Karrierewegen, sowie familienfreundliche Rahmenbedingungen, die beiden Geschlechtern echte Wahlfreiheit ermöglichen. Der Staat sollte sich auf das Nötigste beschränken und nur dann eingreifen, wenn Diskriminierung nachweisbar ist und faire Bezahlung rechtlich durchsetzbar bleibt. So stärkt man Freiheit und Teilhabe, ohne Zwang, und verschwendet keine Energie an Debatten, die dem eigentlichen Ziel—mehr individuelle Freiheit—irgendwann nur schaden.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/kein-zwangsdienst-fuer-frauen/