Deutschland bleibt eine Exportnation, und das Mercosur-Abkommen ist ein wichtiger Schritt, um den weltweiten Freihandel zu stärken. Die Vereinbarung wurde unterschrieben, damit Deutschland, Europa und Südamerika voneinander profitieren; zugleich stimmten Deutschlands Grüne in Europa für Stopp und Prüfung – gemeinsam mit AfD und Linken – was aus Sicht von Bundeskanzler Merz irritierend ist. In der Bundestagsdebatte betonte Merz die Bedeutung offener Märkte und neuer Partnerschaften, erklärte, es gehe darum, Abhängigkeiten zu verringern und Chancen für Unternehmer sowie Arbeitsplätze zu schaffen, und forderte eine zügige Umsetzung des Abkommens, um Europas Souveränität und Handlungsfähigkeit durch Freihandel zu stärken. Merz hob hervor, dass Demokratien Partner und Verbündete seien, nicht Untergebene, und betonte, dass man den USA weiterhin die Hand der Zusammenarbeit reichen müsse. Sepp Müller warnte, dass jeder vierte Industriearbeitsplatz vom Export abhänge und bezeichnete Mercosur als dringend notwendigen Schritt, um den Absatzmarkt zu vergrößern; Ökonomen rechnen mit einem Exportplus von rund 40 Prozent, etwa 49 Milliarden Euro zusätzlicher Wirtschaftsleistung und rund vier Milliarden Euro weniger Zöllen. Mercosur sei zudem nur ein Baustein, denn auch ein Freihandelsabkommen mit Indien sei vorgesehen, wodurch Europa und Indien zusammen einen großen Binnenmarkt schaffen würden. Damit treibt die Bundesregierung den Aufbau neuer Handelspartnerschaften voran und will rasche Ergebnisse liefern.
Das Mercosur-Abkommen passt zur liberalen Wirtschaftslogik, wonach offene Märkte Effizienz, Preisvorteile und Arbeitsplätze schaffen. Deutschland als Exportnation profitiert von größeren Absatzmärkten und diversifiziert seine Handelsbeziehungen, während die prognostizierten Effekte – Exportsteigerung, mehr Wirtschaftswachstum, weniger Zölle – konkrete Freiräume für Unternehmer bedeuten. Legitimes Widerspruchsmoment bleiben die Einwände aus Grüne, AfD und Linke; liberal betrachtet dürfen sie die Freihandelspolitik nicht grundsätzlich stoppen, solange Standards verbindlich, überprüfbar und durchsetzbar bleiben. Es braucht klare Regeln zu Herkunft, faire Wettbewerbsvoraussetzungen sowie Umwelt- und Arbeitsstandards und einen robusten Streitbeilegungsmechanismus, damit politische Querelen nicht die Marktordnung aushöhlen. Die Aussicht, neben Mercosur auch mit Indien weiter zu öffnen, stärkt Europas Diversifizierung, verringert Abhängigkeiten von einzelnen Regionen und gibt Demokratien mehr ökonomische Autonomie. Freihandel schafft Freiheiten für Konsumenten, stärkt Innovation durch Wettbewerb und erlaubt der Politik, sich auf das Notwendigste zu konzentrieren, statt das Leben der Menschen durch protektionistische Maßnahmen unnötig zu verändern. Gleichzeitig dürfen Anpassungsprozesse nicht zu Stillstand oder Verdrängung führen; begleitende Maßnahmen wie Qualifizierung, soziale Netze und faire Übergangsfristen sind sinnvoll, sollten aber keine Marktdynamik hemmen. Die Feststellung, Demokrien seien Partner, nicht Untergebene, ist zentral: Kooperation mit den USA bleibt wichtig, um globale Regeln durchzusetzen, doch Freiheit und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger müssen im Mittelpunkt stehen. Insgesamt bietet das Streben nach weiteren Handelspartnerschaften eine effiziente Möglichkeit, Wohlstand zu erhöhen, ohne Staatseingriffe in Lebensbereiche der Menschen zu vergrößern; eine transparente, verlässliche Umsetzung mit klaren Standards ist die zentrale Voraussetzung, um Freiheit und Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu stärken.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/wirtschaftspolitik/deutschland-braucht-freihandel/