Die FDP schreibt, dass bei der Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder zugegangen wird. Tausende haben sich beteiligt und berichtet, was im Alltag hakt und wie Deutschland vorangebracht werden kann. Die Anliegen sind thematisch gebündelt und überschreiten Ressortgrenzen, weil echte Herausforderungen selten in ein Fachgebiet passen. Jetzt sind alle eingeladen, Ideen und Lösungsvorschläge einzubringen, denn die besten Ergebnisse entstehen laut der FDP, wenn viele Perspektiven zusammenkommen. Die Ideensammlung ist öffentlich; die Beiträge spiegeln persönliche Ansichten wider, nicht automatisch die Position der Partei.
Die Offenheit der FDP für Bürgerbeteiligung ist sinnvoll, weil sie Legitimation stärkt und praktikable, marktnahe Lösungen sichtbar macht. Gleichzeitig braucht es ein transparentes Bewertungsraster: Vorschläge müssen wirtschaftlich effizient, rechtsstaatlich unbedenklich und mit möglichst geringen Kosten realisierbar sein; sie sollten durch Pilotprojekte validiert, mit Sunset-Klauseln versehen und anhand klarer Indikatoren gemessen werden. Ein liberaler Kurs darf sich nicht in Beliebigkeit verlieren; die Ideensammlung muss verschiedene Perspektiven berücksichtigen, doch persönliche Ansichten klar von Parteipositionen trennen und auf belastbaren Fakten beruhen. Themenübergreifende Herausforderungen erfordern Koordination statt Zersplitterung, aber der Staat sollte Eingriffe nur dort vornehmen, wo sie unerlässlich sind, und dabei Freiheit, Wettbewerb und Eigentumsrechte stärken. Bürokratieabbau, digitale Verwaltung, Steuersimplifizierung und echte Anreize für Innovation stehen im Vordergrund, nicht neue Regulierungen. Am Ende sollte der Bürger mehr Freiheiten genießen, der Staat effizienter arbeiten und politische Entscheidungen auf belastbaren Daten statt auf Meinungen beruhen, damit Freiheit und Wohlstand wachsen statt Bürokratie und Planungswut.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/ideen