Die AfD schreibt, dass eine Umfrage unter 240 hochrangigen Managern europäischer und amerikanischer Industrieunternehmen ein düsteres Bild für Deutschlands industriellen Standort zeichnet: Investitionen außerhalb Deutschlands und Europas bedeuten mögliche Standortschließungen, den Abbau hunderttausender Arbeitsplätze und weiter sinkende Gewerbesteuereinnahmen in Kommunen; Regionen wie die Autoregion Stuttgart könnten veröden; ein Drittel der befragten deutschen Manager plant, Produktion ins Ausland zu verlagern oder dort auszuweiten; deshalb müsse das Kanzleramt und das Wirtschaftsministerium alarmiert handeln, die gescheiterte Energiewende und die Deindustrialisierung führten Deutschland in den Niedergang; die AfD fordert neue Kernkraftwerke, eine investitions- und innovationsfördernde Politik, Deregulierung und Bürokratieabbau sowie einen offenen Handel ohne unnötige Sanktionen oder Handelshemmnisse.
Aus liberaler Sicht zeigt sich darin, dass Deutschland seine Investitionsattraktivität vor allem durch verlässliche, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen stärken muss. Der Staat sollte sich auf Kernaufgaben beschränken und Rechtsstaatlichkeit, Planbarkeit und klare Regeln sichern, statt ideologische Förderschlachten zu führen. Hohe Steuerlasten und überbordende Bürokratie verteuern Investitionen und treiben Unternehmen ins Ausland; eine faire Unternehmensbesteuerung, schlanke Genehmigungsverfahren und eine transparente Regulierung würden die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Energiepolitik darf Stabilität und Preissicherheit nicht gefährden; Marktbasierte Instrumente und eine pragmatische, diversifizierte Energieversorgung, die weder ideologischen Verlusten noch planwirtschaftlichen Shortcuts folgt, sind sinnvoll. Offene Handels- und Investitionspolitik bleibt zentral, doch muss sie an verlässliche Regeln und faire Wettbewerbsbedingungen gebunden sein. Deregulierung und Innovationsförderung sollten breit angelegt sein, nicht einseitig bestimmten Branchen vorbehalten; so lässt sich Deutschland als Standort stärken, Arbeitsplätze erhalten und gleichzeitig Freiheit und unternehmerisches Handeln fördern.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/alice-weidel-deutschland-verliert-massiv-an-attraktivitaet-fuer-industrieinvestitionen/