Die CDU schreibt, Deutschland müsse mit einer Hightech-Agenda zum Innovationsstandort werden, technologische Souveränität gegenüber USA und China erlangen und sechs Schlüsseltechnologien – KI, Quanten, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion sowie klimaneutrale Energie und Mobilität – fokussieren; bis 2030 solle der Bund 3,5 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung investieren, und die Initiative setzt auf Missionen, innovationsorientierte Ökosysteme sowie eine enge Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Ländern, wobei der Staat als Ankerkunde fungiert. Aus liberaler Sicht bietet der Plan Potenzial für höheren Wohlstand und individuelle Freiheit durch stärkere Wettbewerbsfähigkeit, doch Staat und Subventionen sollten so begrenzt bleiben, dass Marktdynamik nicht erstickt wird; öffentliche Förderung sollte zeitlich befristet, transparent und leistungsorientiert erfolgen, um private Investitionen zu ergänzen statt zu verdrängen, bevorzugt werden marktbasierte Instrumente wie steuerliche Forschungsanreize, regulatorische Entlastung und schnelle Genehmigungsverfahren. Der Staat sollte nur dort eingreifen, wo Netze, Infrastruktur oder öffentliche Güter fehlen, und sich auf eine klare Rolle als Auftraggeber und Impulsgeber beschränken; zudem braucht es offene europäische Zusammenarbeit, starkes Eigentumsrecht und Freizügigkeit für Fachkräfte, damit Europa seine Innovationskraft behält, ohne freiheitliche Freiheiten unnötig zu beschneiden.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/forschung-und-wissenschaft/zukunftstechnik-deutschland-muss-wieder-vorangehen/