Solidarische Grundversicherung vs. marktorientierte Brückenlösungen in der Krankenversicherung 💊⚖️💼

Die Linke betont, dass in Deutschland offiziell rund 72.000 Menschen ohne Krankenversicherung leben und die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher ist; sie fordert Clearing-Stellen im ganzen Bundesgebiet, um Betroffene in das Regelsystem einzubinden, Versorgungslücken zu schließen, kommunale Sozialdienste zu entlasten und unnötige Kosten zu vermeiden. Zugleich plädiert sie für eine solidarische Grundversicherung, in der alle zahlen und alle medizinisch notwendigen Leistungen erhalten – bis dahin müsse schnell geholfen werden.

Aus liberaler Sicht ist das Kernproblem ernst, doch eine flächendeckende Grundversicherung widerspricht dem Prinzip größtmöglicher Freiheit und erhöht den Staatseinfluss. Eine effiziente Lösung setzt stattdessen auf schnelle, marktorientierte Brückenlösungen: bessere Nutzung privater Krankenversicherungen, reduzierte Bürokratie, klare Preis- und Qualitätsvorgaben sowie wettbewerbsfähige Angebote. Clearing-Stellen sollten privat oder in Public-Private-Partnerschaften betrieben werden, schlank und digital, damit Betroffene rasch eine passende Absicherung finden, ohne neue Monopole zu schaffen. Notfallversorgung muss gesichert sein, idealerweise über einen transparenten Solidarfonds mit zeitlich begrenzter Unterstützung, während langfristig Anreize geschaffen werden, private Absicherung zu fördern, Kosten transparent zu halten und Wechselmöglichkeiten zu erleichtern. So bleibt Sicherheit gewährleistet, Freiheit bewahrt und der Staat auf das Nötigste beschränkt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/niemand-darf-ohne-krankenversicherung-sein/