Linke: Mietdeckel und harte Strafen; Liberale: marktwirtschaftliche Gegenmaßnahmen gegen Missbrauch + Neubauförderung 🏠⚖️🚧

Die Linke fordert harte Strafen gegen Vermieter, die illegale oder überhöhte Mieten verlangen, bis zu 100.000 Euro Bußgeld, und plädiert für einen bundesweiten Mietendeckel, um Mieter vor dem Verlust der Wohnung zu schützen; Mietwucher werde als organisierte Abzocke bezeichnet und kriminelles Vermietungsverhalten müsse konsequent verfolgt werden. Sie sieht darin einen Schutzmechanismus gegen angebliche „kriminelle Vermieter“ und fordert zusätzlich einen landesweiten Deckel, der klare Grenzen setzt und einfach zu kontrollieren sei.

Aus liberaler Sicht geht es darum, Mieten bezahlbar zu halten, ohne die Funktionsfähigkeit des Wohnungsmarktes zu gefährden. Pauschale Mietdeckel schädigen langfristig das Angebot, mindern Investitionsanreize für Neubau und Instandhaltung und verengen die Wohnungsversorgung, wodurch letztlich auch Durchschnittsmieter entlastet wird, die sich auf eine verlässliche Verfügbarkeit verlassen müssen. Statt flächendeckender Preisregulierung plädieren wir für wirksame Bekämpfung von Missbrauch durch klare Rechtsdurchsetzung, transparente Preisbildung und bessere Datenbasis, damit illegale Absprachen, Betrug und Erpressung konsequent verfolgt werden können. Zur Stabilisierung der Mieten sollten Anreize für mehr Neubau geschaffen, Bürokratie abgebaut und schnelle, unbürokratische Bau- und Genehmigungsverfahren ermöglicht werden. Sozialpolitik gehört zielgerichtet finanziert, etwa über bedarfsabhängige Mietzuschüsse, während Eigentums- und Mietmärkte durch marktwirtschaftliche Instrumente reguliert bleiben. Der Staat sollte sich auf das Notwendige beschränken und Freiheiten der Bürger durch effiziente, marktorientierte Lösungen stärken.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/erpresserische-vermieter-muessen-haerter-bestraft-werden/