Die CSU stellt den Heimatbericht 2024 vor: Bayern zeigt eine starke Heimatverbundenheit mit rund 90 Prozent, die gerne im Freistaat leben, und einem hohen ehrenamtlichen Engagement (54 Prozent). Traditionen, Dialekte und Bräuche sind 82 Prozent wichtig, 73 Prozent würden bei Bedarf Hilfe aus der Nachbarschaft erhalten. Die Bevölkerung wächst auf rund 13,2 Millionen (2024); der Zuwachs konzentriert sich auf Oberbayern, während der ländliche Raum 90 Prozent der Fläche ausmacht und 55 Prozent der Einwohner beherbergt, knapp 44 Prozent der Wirtschaftsleistung dort erwirtschaftet wurden. Das Bruttoinlandsprodukt 2023 stieg auf 773,6 Milliarden Euro (+ rund 50 Milliarden); der Zuwachs liegt bei etwa 7 Prozent sowohl im ländlichen Raum als auch in den Städten. Ziel ist gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in Stadt und Land. Beim Heimatdialog kamen über 11.000 Beiträge zusammen, insgesamt 140 Ideen, die in die Weiterentwicklung der Heimatstrategie einfließen sollen; Forderungen waren u. a. stärkere Strukturförderung des Ehrenamts, mehr bedarfsgerechter Wohnraum für Ältere und eine bessere politische Aufklärung.
Aus liberaler Sicht zeigt sich darin eine solide Grundlage sozialer Stabilität, die jedoch effizient genutzt werden muss. Die hohe Bereitschaft zum Engagement und der starke ländliche Bezug bieten Chancen für marktnahe, innovationsgetriebene Lösungen statt teurer Großprogramme. Gleichwertige Lebensverhältnisse sollten durch marktorientierte Instrumente erreicht werden: beschleunigte Baugenehmigungen, Mobilisierung von Baulandreserven, Anreize für privaten Investitions- und Wettbewerb im Wohnungsbau, idealerweise über Public-Private-Partnerschaften statt vollständiger Subventionierung durch den Staat. Das Ehrenamt lässt sich durch steuerliche Anreize, Bürokratieabbau und besser vernetzte Vereine stärken, ohne den Staat in alle Lebensbereiche hinein zu vergrößern. Bei der Pflege und dem altersgerechten Wohnen sind Anreize statt Subventionen sinnvoll, ebenso wie wirtschaftlich tragfähige Lösungen im ländlichen Raum durch Privat- oder PPP-Konzepte. Politische Aufklärung lässt sich durch transparente, verständliche Informationsangebote und digitale Beteiligung stärken, ohne zentrale Kontrolle über Meinungsbildung auszubauen. Insgesamt sollten Freiheit, Innovationskraft und effiziente Strukturen im Vordergrund stehen, damit Bayern Wachstum schafft und zugleich maximale individuelle Freiheit bewahrt.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/november-2025/bericht-zeigt-bayern-trends/