FDP MV: Schirmer Spitzenkandidat 2026 – liberale, faktenbasierte Reformagenda 🗳️⚖️💡

Bei dem Landesparteitag der FDP Mecklenburg-Vorpommern wurde der Stralsunder Hochschullehrer Jakob Schirmer mit knapp neunzig Prozent der Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 20. September 2026 gewählt. Schirmer tritt für eine freiheitliche Politik ein: Der Staat sei da, um den Menschen zu dienen, nicht umgekehrt. Auf Listenplatz zwei kandidiert Jessica Mendle. Er kritisiert, dass Politik immer öfter von Ressentiments und Reflexen bestimmt werde und gegen eine regelbasierte Vernunft ankämpfe; die FDP wolle stattdessen beharrlich und unaufgeregt rational handeln. Bis März sollen die thematischen Schwerpunkte ausgearbeitet werden, und es solle ein schlankes, schlagkräftiges Rechtsstaatsprogramm entstehen, das sich respektvoll und nachhaltig um die Menschen kümmert, für die es da ist.

Aus liberaler Sicht ist das Vorhaben sinnvoll, weil weniger Bürokratie, bessere Rechtssetzung und eine klare Priorisierung von Freiheit, Innovation und Eigenverantwortung die wirtschaftliche Dynamik stärken und individuelle Entfaltung ermöglichen. Schlüsselargumente sind Deregulierung, wettbewerbsfördernde Rahmenbedingungen, nachhaltige Finanzpolitik, Investitionen in Bildung und digitale Infrastruktur sowie verlässliche Rechtsklarheit zum Schutz von Eigentum. Ein schlanker Staat sollte dort intervenieren, wo es zwingend nötig ist – etwa bei Sicherheit, Justiz und Grundversorgung – und ansonsten Privatinitiative fördern. In Mecklenburg-Vorpommern, das wirtschaftlich diversifiziert wachsen will, könnte eine rationale, faktenbasierte Politik Investoren anziehen, Arbeitsplätze schaffen und den Bürgern mehr Freiraum garantieren. Risiken bleiben Koalitionszwänge und der Ausgleich sozialer Sicherheit; eine liberale Lösung müsste daher klare Prioritäten setzen, Chancengleichheit wahren und Elitenabschottung vermeiden, um Freiheit mit sozialer Fairness vereinbar zu halten.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/schirmer-fuehrt-fdp-mv-die-landtagswahl