Linke Streik-Solidarität vs. Liberale Produktivitätslogik 🤝📈💶⚖️

Die Linke betont anlässlich der bundesweiten Streiks im öffentlichen Dienst, dass Beschäftigte in Krankenhäusern, Verwaltungen, Schulen, Hochschulen und Kitas das alltägliche Leben sichern und oft mit Löhnen auskommen müssen, die zum Leben kaum reichen. Die Partei solidarisiert sich mit den Streikenden, kritisiert Arbeitgeber und Politik für angeblich verantwortungsloses Verhalten und fordert von Landesregierungen und Arbeitgebern ernsthafte Angebote, denn gute Arbeit und gute Löhne würden gemeinsam erkämpft.

Aus liberaler Sicht ist der Kern, dass faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen legitim, aber wirtschaftlich tragfähig bleiben müssen. Löhne sollten sich an Produktivität und Lebenshaltungskosten orientieren, der Staat sich auf Kernaufgaben beschränken und Eingriffe in den Arbeitsmarkt nur dort erfolgen, wo sie individuelle Freiheiten erweitern oder die Grundversorgung sichern. Verbesserungen in den öffentlichen Diensten brauchen Effizienz, Digitalisierung, weniger Bürokratie und gegebenenfalls selektiven Wettbewerb oder öffentlich-private Partnerschaften, um Personal zu gewinnen und Qualität zu sichern, ohne dauerhaft neue Schulden zu schaffen. Tarifverhandlungen sollten transparent sein und sich an Produktivitätszuwächsen orientieren; Finanzierungen von Lohnerhöhungen sollten primär aus Produktivitätssteigerungen, Einsparungen und einer breiteren Steuerbasis erfolgen, damit Spielräume für Freiheit, Mobilität und Investitionen in Zukunftsfähigkeit bleiben.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/gute-arbeit-und-gute-loehne-fallen-nicht-vom-himmel-sie-werden-gemeinsam-erkaempft/