Europa stärkt Wachstum statt Subventionen gegen Trump-Drohungen 🚀📈💶🤝

Trump droht Europa mit Strafzöllen, weil sich die EU gegen Grönland-Deals gestellt habe; ab dem 1. Februar sollten zehn Prozent Zölle greifen, bei Nichtabkommen bis Juni könnten sie auf 25 Prozent steigen. Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht darin eine deutliche Kränkung Europas und fordert Gegenmaßnahmen wie Zölle, eine Arktis-Schutznorm und das EU-Anti-Coercion-Instrument, um Washington wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Sie bezweifelt, dass Trump sich rational lenken lasse, warnt vor weiteren Machtansprüchen und sagt: Die EU müsse sich nicht einschüchtern oder erpressen lassen, sondern selbstbewusst ihren wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Weg gehen. FDP-Chef Christian Dürr teilt die Empörung über die Drohungen und betont, dass Europa nur mit Wachstum und wirtschaftlichem Gewicht international ernst genommen wird. Er kritisiert die aktuelle deutsche Politik unter Kanzler Merz, die seiner Ansicht nach zu oft auf Subventionen setze und die Reformen verschleppe; gefordert seien sofortige Maßnahmen, die Deutschland wieder auf Wachstumskurs bringen: Senkung der Unternehmenssteuern, Abbau gefährlicher Bürokratieprojekte und weitere Entlastungen für Arbeitnehmer und Familien. Die Debatte zeigt den Kernkonflikt: Neben dem notwendigen Verteidigen offener Märkte muss Europa seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärken, um in globalen Machtspielen Gewicht zu behalten. Aus liberaler Sicht bedeutet das eine minimale, aber effiziente Staatstätigkeit: klare Rechtsrahmen, faire Wettbewerbsbedingungen, weniger Bürokratie und steuerliche Anreize für Investitionen statt flächendeckender Subventionen. Zölle und protektionistische Gegenmaßnahmen könnten zwar kurzfristig Druck erzeugen, schmälern aber Verbraucher- und Unternehmensfreiheit zugleich; langfristig stärkt nur Wachstum die Verhandlungsmacht Europas. Daher empfehlen liberal orientierte Perspektiven eine Wachstumsagenda: steuerliche Entlastungen für Unternehmen, Deregulierung, Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Fachkräfte, sowie eine zeitlich befristete, zielgerichtete Verteidigungsstrategie gegen äußere Druckmacher, ohne in einen tiefen Subventions- oder Interventionsstaat zurückzufallen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/die-eu-darf-sich-weder-einschuechtern-noch-erpressen-lassen