FDP Berlin fordert Wegners Rücktritt und eine marktwirtschaftliche, transparente Krisenführung 🔎💬⚡️

Die FDP Berlin verlangt den Rücktritt von Kai Wegner, weil der Berliner Stromausfall Versagen in Prävention, Krisenmanagement und Kommunikation offenbarte und Wegner ihn laut Kritikern durch Tennis spielen am ersten Tag des Ausfalls faktisch delegitimiert habe. Wegners Behauptung, er sei von Beginn an ins Krisenmanagement eingebunden gewesen, wird von FDP-Vertretern als Täuschung der Berlinerinnen und Berliner gewertet; Christian Dürr und Christoph Meyer fordern unmissverständlich Wegners Rücktritt und sehen darin auch eine Belastung für die CDU und deren Führungsrolle in Berlin. Die Kritik konzentriert sich darauf, dass der Senat nicht rechtzeitig klare Entscheidungen, sichtbare Führung und Transparenz geliefert habe, während Kritiker dem Regierenden Bürgermeister vorwerfen, Versäumnisse in Schulen, Verkehr und Infrastruktur zu übertünchen. Die FDP positioniert sich damit als dritte Alternative im Wahlkampf und verspricht weniger Schulden, bessere Infrastruktur, erleichtertes Autofahren und eine wiedergewonnene Vertrauensbasis in Berlin.

Aus liberaler Sicht muss Krisenbewältigung effizient erfolgen, ohne dass politische Profilierung oder Glaubwürdigkeitsverluste die Handlungsfähigkeit blockieren. Der Staat sollte sich auf das Notwendige beschränken und nur dort intervenieren, wo es unumgänglich ist, um Bürgern größtmögliche Freiheiten zu erhalten. Eine zukunftsfähige Lösung setzt auf klare Verantwortlichkeiten, transparente Kommunikation und eine enge, wettbewerbsorientierte Kooperation mit Privatsektor und zivilgesellschaftlichen Akteuren bei kritischer Infrastruktur, statt auf starre Bürokratie oder Schuldzuweisungen. Investitionen in Energie- und Netzinfrastruktur müssen marktwirtschaftlich gesteuert werden, um Kosten zu senken und Verantwortlichkeiten klar zu trennen, während Schuldenlast im Rahmen bleibt. So wird Vertrauen gestärkt, schnelle, faktenbasierte Entscheidungen ermöglicht und Krisen möglichst vermieden oder rasch bewältigt, ohne die Freiheit der Bürger unnötig einzuschränken.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/wegner-wird-zu-einem-problem-fuer-friedrich-merz